Auszubildende studieren Maschinenbau im Praxisverbund
Trafen sich zur Vertragsunterzeichnung an der FH in Wolfenbüttel (von links): Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach, Markus Schick, Prof. Dr. Rolf Roskam, Harald Scheder.
WOLFSBURG - Am Fachbereich Maschinenbau der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (FH) wurde jetzt ein Kooperationsvertrag unterzeichnet, der es jährlich zwei Auszubildenden der PROPLANT Wolfsburg GmbH ermöglichen wird, innerhalb von vier Jahren die betriebliche Ausbildung zum Technischen Produktdesigner und parallel dazu das Maschinenbaustudium zu absolvieren. Damit gehört das Unternehmen nun der Gruppe von zukunftsorientierten Firmen an, die als Vorreiter das duale Studienangebot „Maschinenbau im Praxisverbund“ an der FH für die Nachwuchsförderung nutzen.
FH-Präsident Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach begrüßte zur Vertragsunterzeichnung gemeinsam mit dem Dekan des Fachbereichs Maschinenbau, Prof. Dr. Rolf Roskam, die beiden PROPLANT-Geschäftsführer Markus Schick und Harald Scheder: „Ich beglückwünsche Sie zu Ihrer Entscheidung, in der Nachwuchsförderung Ihres Unternehmens unter anderen diesen innovativen Ausbildungsweg zu gehen.“
Das Studienangebot der FH umfasst insgesamt neun Studiengänge dieser Art. Rund 450 junge Frauen und Männer sind hier derzeit eingeschrieben. Von Seiten der Hochschule und der Wirtschaft sind die bisherigen Erfahrungen mit den Studierenden und Absolventen seit Jahren hervorragend. „Das liegt zum einen an der engen Verzahnung zwischen der Theorie und Praxis im Studium, zum anderen an der sehr intensiven Betreuung durch das jeweilige Unternehmen. Die ausgezeichneten Prüfungsergebnisse sind der Beleg dafür“, berichtete Roskam.
„Für beide Parteien liegen bei diesem Ausbildungsweg die Vorteile auf der Hand“, so PROPLANT-Geschäftsführer Markus Schick. „Die Studierenden lernen von Anfang unser Unternehmen und die Praxis kennen, das schafft Identität. Der finanzielle Anreiz ergibt sich aus dem Praktikantenvertrag, der auch die Übernahme der Semestergebühren durch unser Unternehmen garantiert. Das verschafft den Azubis einen finanziellen Freiraum. Hinzu kommt die qualitativ hochwertige ingenieurwissenschaftliche Ausbildung an der FH. Für die PROPLANT selbst geht es angesichts des allgemein herrschenden Fachkräftemangels in erster Linie um die Nachwuchsförderung und das so früh und so optimal wie möglich.“ Informationen zum Studium gibt es bei PROPLANT unter Telefon 05362/174-103, Frau Linhart oder unter www.fh-wolfenbuettel.de.